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Für 18 Millionen Euro? Joshua macht Weg für Fury frei


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Die Boxwelt will den Superkampf zwischen Tyson Fury und Oleksandr Usyk sehen. Doch die eigentlich zu terminierenden Pflichtkämpfe der beiden Schwergewichtler stehen dem noch im Weg. Nun soll Anthony Joshua mit einer millionenschweren Entscheidung die Tür für den ersehnten Vereinigungskampf geöffnet haben.

WBC-Weltmeister Tyson Fury pocht auf den Vereinigungskampf mit Oleksandr Usyk, der die Gürtel der Verbände WBA, IBF und WBO hält. Mit einem solchen Kampf würde nicht nur ein alleiniger Box-Champion feststehen, es würde auch jede Menge Geld verteilt werden, soll der Kampf doch im Mittleren Osten stattfinden, wo man satte Millionen-Beträge für alle Beteiligten locker machen würde.

Wie viel Geld im Spiel ist, zeigt allein ein Bericht des englischen “Telegraph“: Demnach sei Anthony Joshua, Usyks eigentlich kommender Gegner, bereit, für eine Zahlung in Höhe von nicht weniger als umgerechnet 18 Millionen Euro auf sein Rematch zu verzichten. Jenen Kampf hatte sich der Brite zuvor vertraglich zusichern lassen.

Zweifel an Millionen-Zahlungen für Joshua und Whyte

Gänzlich entschieden sei das Ganze jedoch noch nicht, wie der “Telegraph” zugleich einräumen musste, eine Bestätigung steht ohnehin noch aus. Bereits in der vergangenen Woche machten erste Gerüchte die Runde, der 32-Jährige könnte sich die Klausel abkaufen lassen. Neben dem Millionenbetrag stünde Joshua angeblich auch das Recht zu, den Sieger aus dem Duell zwischen Fury und Usyk herauszufordern, hieß es außerdem.

Wie das Portal “boxingscene.com” jedoch hervorhob, gibt es weiterhin keinerlei Vorzeichen dafür, dass Joshua tatsächlich auf seine Revanche gegen Usyk verzichten will. Promoter Eddie Hearn bemühe sich aktiv um einen Termin im Frühjahr für die Fortsetzung des Kampfes.

Damit ein Showdown zwischen dem Usyk und Fury indes überhaupt stattfinden kann, müsste auch Dillian Whyte als Pflicht-Gegner des “Gypsy King” den Weg frei machen. Die englische “Sun” hatte kürzlich vermeldet, der 33-Jährige könnte dafür umgerechnet rund sechs Millionen Euro einstreichen. 



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