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Boxen, Schwergewicht | Fury über Klitschko-Jubiläum: “Vor sechs Jahren wurde der ‘Gypsy King’ geboren”

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Tyson Furys Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt. Der Schwergewichtsboxer verteidigte kürzlich seinen WBC-Gürtel eindrucksvoll gegen Deontay Wilder nach Knockout in der elften Runde. Die Jahre, in denen er mit psychischen Problemen kämpfte, sind vorbei. Dennoch erinnerte der Brite an seine schwere Zeit – ausgerechnet an einem besonderen Jubiläum.

“Heute vor genau sechs Jahren wurde der ‘Gypsy King’ geboren”, begann Tyson Fury in einer Videobotschaft, die er über Twitter verbreitete.

An jenem 28. November 2015 besiegte er den zuvor seit über elf Jahre unbesiegten Wladimir Klitschko einstimmig in zwölf Runden nach Punkten und wurde damit alleiniger Schwergewichts-Weltmeister der vier Verbände WBA, WBO, IBF und IBO.

Doch kurze Zeit später fiel Fury ins Bodenlose. Positive Doping- und Drogenproben sowie eine Depression führten dazu, dass der Box-Champion rund ein Jahr später seinen Rücktritt bekannt gab. Seine Weltmeistertitel musste er schließlich abgeben.

Fury: “Seid positiv, bleibt stark, gebt niemals auf”

“Niemand ist jemals sicher vor mentalen Depressionen, egal wer oder was man ist. Ich habe einen langen und harten Kampf geführt und kämpfe auch weiterhin jeden Tag”, bekannte Fury nun. Gleichzeitig machte er anderen Betroffenen Mut: “An alle, die dort draußen ebenfalls kämpfen: Das ist heute euer Tag. Seid positiv, bleibt stark, gebt niemals auf und kämpft immer weiter. Gott schütze euch.”

 

Der “Gypsy King” wartet derweil auf seine Chance, erneut alle Schwergewichts-Weltmeistergürtel zu vereinen. Dafür müsste er Oleksandr Usyk schlagen, der zuletzt Furys Landsmann Anthony Joshua besiegt hatte. “Den Kampf wird es auf jeden Fall geben, man weiß aber noch nicht, wann. Ich will da nichts Falsches erzählen, aber irgendwann wird er mit Sicherheit stattfinden”, kündigte Usyk jüngst in der “Sport Bild” an.

Zuvor steht für den Ukrainer aber der Rückkampf gegen Joshua an. Furys Pflicht-Titelverteidigung gegen WBC-Herausforderer Dillian Whyte hatte sich indes aufgrund eines Rechtsstreits zerschlagen.



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