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Boxen: Paukenschlag! Joshua deutet Rückzug an


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Ex-Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua hat angedeutet, dass er unter Gewissen Umständen auf den fest eingeplanten Rückkampf gegen Oleksandr Usyk verzichten und somit Platz für ein Duell zwischen dem Ukrainer und WBC-Champion Tyson Fury machen könnte. 

Es sei zwar nicht sein Anspruch und widerstrebe auch seiner grundsätzlichen Einstellung, “aber aus wirtschaftlicher Sicht könnte es Sinn machen”, auf den Rückkampf gegen Oleksandr Usyk zu verzichten, sagte Joshua in einem Interview mit “iFL TV”. 

Die Aussagen des Briten sorgten in der Box-Welt für helle Aufregung, denn nichts wird so sehr herbeigesehnt, wie ein Schwergewichts-Kampf, in dem endlich alle vier großen Titel vereinigt werden können. Frank Warren, Co-Promoter von Tyson Fury, sprang sogleich auf den Zug auf.

“Jeder will ihn [Fury] und Usyk sehen. AJs Interview war ein bisschen verwirrend, aber er hat im Prinzip gesagt, wenn das Geld stimmt, trete ich zur Seite. Also müssen wir als Team Fury genau dort hinkommen”, deutete Warren an, alles dafür tun zu wollen, um den Mega-Kampf zwischen seinem Schützling und Usyk in die Wege zu leiten. 

Sollten er und sein Team das schaffen, “stehen alle vier Titel auf dem Spiel. Ich hoffe, dass es genau so kommen wird”, ergänzte Warren. Sollte der Kampf nicht zustande komme, müsse man zu Plan B greifen: “Dieser Plan B ist, in Großbritannien gegen einen Gegner zu kämpfen, den sich Tyson wünscht.”

Box-Promoter Hearn glaubt nicht an Joshua-Rückzug

Joshua-Promoter Eddie Hearn versuchte indes umgehend, Schwung aus der Diskussion zu nehmen und deutete an, die Aussagen seines Schützling seien womöglich falsch verstanden worden. Er glaube nicht, dass Joshua auf den Rückkampf gegen Usyk verzichten werde, sagte Hearn gegenüber “iFL TV”.

“Im Moment richtet sich der ganze Fokus auf den Rückkampf. Anthony Joshua will gegen Oleksandr Usyk kämpfen. Bis ihm irgendetwas anderes präsentiert wird, und bisher ist ihm nichts anderes in Form eines Angebots präsentiert worden, liegt da der Fokus drauf. Ich habe sein Interview nicht gesehen, aber wenn ich mit ihm spreche, sagt er mit, dass er den Rückkampf will”, erklärte Hearn. 



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